Garnrollenhalter für 140 Rollen – DIY Anleitung

Ihr wisst ja, dass ich kein eigenes großes Nähzimmer habe und trotzdem den Komfort beim Nähen liebe. Mein Nähbereich ist in unserem Arbeitszimmer integriert, demzufolge müssen hier auch noch andere Dinge Platz finden 🙂 Aus diesem Platzmangel sind in den letzten Jahren diverse Ideen für platzsparende DIY Nähmöbel und Zubehör entstanden.

Direkt hinter meinem hochklappbaren DIY Nähtisch ist die Gardine. Und was ist hinter der Gardine? 12 cm Platz 🙂 Jippiii. Genau diese 12 cm sind in der Tiefe ausreichend für den DIY Garnrollenhalter. Und das Beste: Ihr könnt ihn je nach Belieben in der Höhe und Breite so gestalten, wie ihr ihn haben mögt. Gardine wegschieben, Gardine zuziehen und schon sind sie verschwunden 🙂

Es passen wunderbar Overlockgarne und normale Garnrollen drauf. Der Lochabstand beträg 6 cm (Radius). Wenn ihr eine andere Plattengröße wählt, könnt ihr die Materialangaben entsprechend berechnen.

Mein Garnrollenhalter hat die Maße 58 x 100 cm. Ich habe hier einfach einen Ikea Pax Boden genommen. Dieser hatte eine Stärke von 18 mm und ist somit perfekt geeignet. Alternativ bekommt ihr auch Platten in dem Baumarkt. Die Materialangaben sind passend für 140 Garnrollen.

Für euer DIY Projekt benötigt ihr folgende Materialien:

  • Brett (z.B. Ikea Pax Boden)
  • Rundholzstäbe* glatt, Durchmesser 8 mm
    • (20 Stück á 40 cm + 10 Stück á 20 cm)
  • Brett für die Schablone (Breite so wie eure Platte, Höhe ca. 15 cm)
  • Kreppband* (wenn ihr eine beschichtete Platte nehmt)
  • 8 mm Holzbohrer
  • 4 Schrauben und 4 Dübel für die Wandbefestigung
  • Bohrmaschine
  • Stichsäge
  • evtl. etwas Schleifpapier

Als erstes die Schabole vorbereiten. Dann geht das Bohren hinterher viel leichter. Auf die Schablone Löcher im Abstand von 6 cm Abstand bohren. Mit Hilfe eures Schneidelineals bekommt ihr eine gerade Linie hin.
Tipp: wir haben die Schablone und die Platte einfach auf Samla Boxen gelegt. So kann entspannt durchgebohrt werden.

Schablone auf die Platte legen. Die erste Lochreihe sollte ca 5 cm unterhalb der oberen Kante beginnen. Reihe entsprechend mit einem Bleistift markieren.

Kreppstreifen (bei beschichteten Platten) auf die zuvor markierte Reihe kleben. Dies verhindert, dass die Oberseite beim Bohren ausfranst.

Schablone in die entsprechende Position bringen. Am besten mit Schrauzwingen an der Platte fixieren. Die Löcher gerade von oben durch Schablone und Platte bohren.

Holzstäbe in jeweils 10 cm lange Stücke sägen. Am besten die Kanten mit der Hand und etwas Schleifpapier glattschleifen.
Tipp: wenn ihr die Rundhölzer mit Kreppband zusammenklebt, dann könnt ihr mehrere auf einmal sägen 🙂

Die Platte an die Wand schrauben und die Stäbe in die Löcher stecken. Diese halten wunderbar in den Löchern, auch ohne Leim.

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Nachbauen.

Eure Navina

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